"Die Landshuter Dominikaner-Orgel"

MCVL @, Montag, 21. Oktober 2024, 22:06 (vor 691 Tagen) @ FranzS.


Und zweitens: Wie hat Schmid "damals" seine entlegeneren Obertöne gestimmt? Gab es schon die TLA Stroboskop-Geräte? Nach Gehör wird es ja schon ziemlich schwierig, selbst in der Großen Oktav.


Ich nehme mal an mit einer Zungenstimme, so tragisch ist das nicht. Ob die Undezime und die -Tredezime in den letzten Tönen noch so stimmt, ist auch nicht weiter relevant.


Heute habe ich mal jemand gefragt, der es noch live erlebt hat, wie es eigentlich bei einer völligen Generalstimmung bei einem Neubau gehandhabt wurde.

Etwas anders als bei den Nachstimmungen: Stimmregister nach Stimmgerät, 2' nach Stimmregister und dann die kleine Oktave der Undecime/Tredecime etc pp nach dem 2'. Dann wurden die Register innerhalb sich gestimmt. Also beispielsweise c0 der Undecime gehalten und dann C dazugegriffen und gestimmt. Dann eben mit Oktavgriffen weiter. Cis nach cis0, D nach d0 usw., c1 nach c0 bis die ganze Chose dann durch war. Dann wurde nochmal mit dem Kleinpommer überprüft


gesamter Thread:

 

powered by my little forum