"Die Landshuter Dominikaner-Orgel"

MCVL @, Samstag, 19. Oktober 2024, 21:54 (vor 693 Tagen) @ FranzS.
bearbeitet von MCVL, Samstag, 19. Oktober 2024, 22:13


Und zweitens: Wie hat Schmid "damals" seine entlegeneren Obertöne gestimmt? Gab es schon die TLA Stroboskop-Geräte? Nach Gehör wird es ja schon ziemlich schwierig, selbst in der Großen Oktav.


Ich nehme mal an mit einer Zungenstimme, so tragisch ist das nicht. Ob die Undezime und die -Tredezime in den letzten Tönen noch so stimmt, ist auch nicht weiter relevant.


Genau diese Aussage kam von Geri übrigens selbst hinsichtlich der Reinstimmung dieser Register. : -)
In der Orgel der Kaufbeurer Dreifaltigkeitskirche, die ja ebenfalls mir diesen Registern ausgestattet war, benutzten wir immer den labialen 2' nachdem dieser genau nach dem Stimmregister hingezogen worden war.
Wenn was nicht wirklich zu "erhören" war, wurde auch mal das entsprechend transponiert gegriffene 2'-Register des Nachbarwerks zur Orientierung verwendet. Damit kam man da schon gut zurecht.


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