MDF, war Lübeck, war Libau

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Samstag, 19. Oktober 2024, 12:21 (vor 694 Tagen) @ Max Reger

Die Frage, ob das verwendete Spanplattenmaterial nach 50 Jahren noch relevante Werte emittiert, hat der ""Orgelsachverständige"" Petersen ja bereits beantwortet in seinem an St. Marien beauftragten (und sicherlich gut bezahlen) "Gutachten" ausgeführt.

Aktuell bekommen OSV EUR 40,- brutto in der Nordkirche. Ich weiß natrülich nicht, wie lange er dran gesessen hat.

MDF wird sicherlich bei einem Großteil der Werkstätten aktuell eingesetzt. So bspw. für den Bau von Motorkästen. Ich persönlich kann da auch keinen Anstoß dran nehmen in solch einem Kontext.

Motorkästen? Und sonst? Was sagen die anderen OB hier dazu?
Ich fragte nach, weil der (unbeabsichtigte?) Eindruck entstand, die Spanplatte wäre óut und verteufelt, aber MDF nehmen (fast) alle. Daher: Was noch aus MDF und wie oft? Entweder hab ich nicht aufgepasst oder so, bei meinen vielen Website-Besuchen mit den Werkstattbildern sehe ich keine MDF (und auch keine Spanplatten, klar. OSB sieht man mal, aber eher als Kistenmaterial)

So komme ich persönlich zum Fazit, dass mir "Ächten", um Herrn Kropf zu zitieren, keine verhältnismäßige Reaktion wäre. Zumindest nicht, was gasförmige Emissionen anbelangt.

Genau, das mit dem Gas ist sicher nichts Belastbares, außer frisch aus der Fabrik. Aber darüberhinaus wie von Ihnen gesagt: Hohes Gewicht bei gleichzeitig schlechter Statik und ausreißenden Schnitt-/Bohrstellen - das kann doch nicht so viel billiger und nur deshalb zu bevorzugen sein als die Dreischicht- oder Multiplexplatte.


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