Aus Lübeck, war: Orgel-Bewegungen

Orlos @, Donnerstag, 27. März 2025, 18:34 (vor 531 Tagen) @ Karsten

Wenn man in Hildesheim alle Manualwerke an das Hauptwerk koppeln kann und alle Koppeln rein mechanisch angelegt sind: Kann jemand berichten, wie schwergängig das Ganze wird?
Wobei man einschränkend sagen muss, dass die Hildesheimer Orgel wohl nicht so gedacht ist, dass man weit entfernte Werke zusammenkoppelt, die Werke sind eher eigenständig konzipiert, es ist ja kein "symphonisches" Konzept, um diesen Begriff einmal aufzunehmen. Bei Goll und Woehl dagegen ist das Zusammenkoppeln der Werke möglich, sinnvoll und üblich. Die Marcussen-Orgel in Linz hat durchaus auch klangliches Potential, welches über (Neo-)Barock weit hinausgeht, die Barker-Koppeln sind also absolut hilfreich.
(Ich erinnere mich an ein Video aus Hamburg, St. Katharinen, in dem eine Organistin bei der Bach-Passacaglia Oberwerk und Rückpositiv an das Hauptwerk koppelte – das ist klanglich weder erforderlich noch sinnvoll, spieltechnisch aber durchaus machbar.)


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