Aus Lübeck, war: Orgel-Bewegungen

Karsten @, Donnerstag, 27. März 2025, 17:29 (vor 532 Tagen) @ Friedrich

Wahrscheinlich konnte man es technisch damals einfach nicht besser. Ich spielte vor kurzem die Goll-Orgel in Memmingen, vier Manuale, alles rein mechanisch. Überhaupt kein Problem! Auch die Woehl-Orgeln mit mechanischen Oktavkoppeln sind gut spielbar. Wie hat es eigentlich Beckerath in Hildesheim gelöst, das ist ja auch eine Großorgel aus der Zeit?


Korrektur -- lösche hiermit meiner erste Antwort. Drei Websites (Orgeldatenbank, Wikipedia, Orgbase) mit drei verschiedenen Angaben zur Koppelbesetzung.

Ich meine mich zu erinnern, dass die ursprüngliche Koppelbesetzung karg war und seitdem Koppel dazugebaut wurden. Ob es überhaupt Pedalkoppeln gab, weiß ich nicht; zum HW ziemlich sicher nicht.

Hallo!

Die Festschriften von 1965 (Einweihung) und die Broschüre von 1991 geben an:

Koppeln
Oberwerk/Hauptwerk
Rückpositiv/Hauptwerk
Brustwerk/Hauptwerk
Oberwerk/Pedal
Rückpositiv/Pedal
(alle doppelwirkend als Zug und Tritt)

In der Broschüre 1991 werden auch die Winddrücke angebenen:
RP und BW: 70 mm WS
HW und OW: 80 mm WS
Ped: 90 mm WS

Gruß
Karsten


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