Aus Lübeck, war: Orgel-Bewegungen, war: Woehl

Max Reger @, Wallfahrtsstadt Kevelaer, Sonntag, 23. März 2025, 19:51 (vor 535 Tagen) @ Max Reger
bearbeitet von Max Reger, Sonntag, 23. März 2025, 19:59

Und dann stellt sich angesichts dieser Entwicklung doch schon drängend die Frage:

Wie lange wird die Kirche in Lübeck noch Kirchenmusik(-er) auf dem jetzigen Level finanzieren?
Wie verhältnismäßig ist es, für gerade mal zwei Dutzend GD-Besucher pro Sonntag einen oder sogar mehrere festangestellte A-Musiker zu finanzieren?
Wann muss Arvid Gast sich damit arrangieren, nacheinander in Marien, Jakobi und vielleicht noch andernorts die Orgel zu schlagen, während Herrn Ungers Stelle eingespart wird?

Ärger noch: St. Marien wird Veranstaltungsraum, Museum......und läuft als Kirchenraum aus, weil vollkommen unverhältnismäßig und unfinanzierbar. Ist es unrealistisch das anzunehmen für 2030?


Dazu eine Anekdorte: ein ganz junger Mann -späterer Student von Prof.Kraft und noch später Gymnasiallehrer (inzwischen schon längere Zeit im Ruhestand - erzählte mir mal, wie er des Sonntags in den 60er Jahren den großen Meister auf der (Totentanz-)Orgel vertrat im Hauptgottesdienst.
Nach seinen Worten ist es ein recht radebrechenes Orgelspiel gewesen, das er vom Spieltisch aus bot - zur größten Begeisterung von Klerus und Gemeinde. Das akademische Niveau des Marienorganisten hatte es demzufolge gar nicht sein müssen.... :-)))


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