Max Reger: Fantasie und Fuge d-moll op. 135b

CB, Montag, 23. Juni 2014, 11:34 (vor 4516 Tagen) @ Karsten

Diese Stelle ist auch ein kurioses Beispiel für die genaue Arbeit der Musikwissenschaftler. In der RWA wurde diese Stelle mit einer Fußnote versehen und angemerkt. Dieser Satzfehler fände sich in allen Quellen, daher sei er auch hier so wiedergegeben.

Nun ja, diese Beispiele sind Details, die nicht mit der massiven Kürzung vergleichbar sind. Hier hilft die Musikwissenschaft und gut kritische Berichte natürlich sehr um zu einer eigenen begründeten und überzeugenden Interpretation zu kommen.


Und ich habe mich an keiner Stelle gegen die Musikwissenschaft oder deren Arbeit ausgesprochen! Im Gegenteil, wie käme ich denn dazu?
Ein kritischer Bericht, egal welcher Edition, setzt sich zudem aus unterschiedlichen Informationen, und zwar verschiedener Informanten (!) zusammen.
Ein „schlechter Reger“ und eine „Komposition durch Veränderungen verschlechtern“ sind m. E. zwei grundverschiedene Aussagen!
Sorry Karsten, aber das ist nicht mein Thema, war es auch nie und von daher bedanke ich mich für das Interesse und klinke mich an dieser Stelle höflich aus.

LG von unterwegs, CB


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