Vorhandene Orgel sanieren, restaurieren - oder Neubau?

Evacuant, Donnerstag, 27. März 2025, 11:35 (vor 534 Tagen) @ link1907

Die hochromantische Walcker-Orgel in der Votivkirche in Wien hat bei 61 Registern weder eine Schwebung 8' noch eine Oboe 8' im Schwellwerk. Braucht sie eine Schwebung 8' und eine Oboe 8' im Schwellwerk? Nein, hat sie nie gebraucht und braucht sie auch in Zukunft nicht.<

Und was willst Du uns jetzt damit sagen?
Was hat das mit katholischer Liturgie zu tun, in Wien und zwei evangelischen Kirchen in
Deutschland?
Geht es hier um die Entlassung eines katholischen Pfarrers wegen seiner Kleidung und
seiner Faschingspredigt?
Wenn ja, was hat das mit dieser Diskussion zu tun?

In dem Beitrag, den Du zitierst, ist von katholischer Liturgie nicht die Rede, geschweige denn von einer Faschingspredigt. Das Thema der Diskussion lautet "Vorhandene Orgel sanieren, restaurieren - oder Neubau?

Die hochromantische Walcker-Orgel in der Votivkirche in Wien hat bei 61 Registern weder eine Schwebung 8' noch eine Oboe 8' im Schwellwerk. (Das war nur ein Beispiel, es fehlen auch sonst einige Register und technische Einrichtungen, mit denen man heute üblicherweise eine Orgel ausstattet.)

Was soll man mit so einer Orgel machen? Restaurieren, wie sie ist, mit ihrer aus heutiger Sicht unvollkommenen Disposition? Umbauen, um sie heutigen Ansprüchen anzupassen? Oder wäre eine neue Orgel die bestmögliche Lösung?

Ich würde eine vorhandene Orgel, die handwerklich qualitätvoll gebaut ist, die dem Raum angemessen bzw. großzügig dimensioniert ist, die (im Stil ihrer Erbauungszeit) schlüssig disponiert ist, so restaurieren, wie sie ist. Und das unabhängig davon, ob sie in einer katholischen oder evangelischen Kirche oder in einem Konzertsaal steht, ob sie aus dem 18., 19. oder 20. Jahrhundert stammt.


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