Vorhandene Orgel sanieren, restaurieren - oder Neubau?

MCVL @, Mittwoch, 26. März 2025, 22:40 (vor 531 Tagen) @ MCVL

Gut geklappt? Die Walcker-Orgeln der 1950er bis 1970er Jahre weisen in handwerklicher wie klanglicher Hinsicht ein oft erbärmliches Niveau auf, wenn wir andere große alte Namen (Klais, Steinmeyer, Weigle etc.) oder auch etwa Beckerath zum Vergleich heranziehen.


Wir hatten Anfang November 2024 in einem Faden über die Reinoldi-Orgeln schon einmal über die objektiv fehlende Qualität von Walcker-Orgeln aus den 1950-1970er Jahren gesprochen. Damals hatte ich bereits einige Beispiele genannt, die gegen eine nachhaltige Renovierung dieser Instrumente sprechen.


Wie gesagt würde ich dort schon manches aus den 1920er und 1930er Jahren kritisch betrachten.
Mir fällt gerade ďer Ort nicht ein, es war aber in der Ecke Haigerloch/Horb, dort stand jedenfalls noch bis in die 1990er Jahre eine wirklich grauenhafte Mühle von Walcker aus den Jahren um 1935 (wenn KBK Bilder "seiner" Sauer zeigt, erinnert mich das immer an jene Orgel). Mag das von der Konstruktion und der Materialauswahl der Laden alles noch in Ordnung gewesen sein, von der Ausführung der pneumatischen Traktur, der Spieltischkonstruktion, der Zugänglichkeit, dem Klangbild her war das unter dem Durchschnitt der für Württemberg gültigen Maßstäbe. Ich muss nochmals suchen, wie der Ort hieß, heute steht dort meines Wissens eine Stehle.

Nachtrag: die Orgel stand in Bad Imnau. Merkwürdig: auf die Schnelle habe ich sie auf den gedruckten Walcker-Verzeichnissen nicht gefunden, warum auch immer. Vielleicht findet sie sich in den Opusbüchern.


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