Vorhandene Orgel sanieren, restaurieren - oder Neubau?

MCVL @, Mittwoch, 26. März 2025, 17:49 (vor 531 Tagen) @ link1907
bearbeitet von MCVL, Mittwoch, 26. März 2025, 18:15

Keine der angeführten, aber dafür etliche kleinere bis große Orgeln im südwestdeutschen Raum.

Stagniert bedeutet einfach, es wurde nur noch weniges von sich aus weiterentwickelt. Die hier vor einigen Tagen angesprochene Orgel in Balderschwang von 1926 hätte technisch/konstruktiv genauso gut aus dem Jahr 1905 stammen können. So etwas wird man weder bei Weigle, bei Späth, bei Siemann, bei Steinmeyer und anderen finden.
Ebenso wenig sprechen auch Instrumente für sich, deren Teilwerke auf Windladen verschiedener Bauarten stehen und die selbst nach einer guten Restaurierung nicht präzise zusamnenwirken.

Und klanglich charmant ist ja nicht unbedingt ein Negativmerkmal. Nur, daß es auch Orgelbauer gab, die klanglich einfach noch einen daraufsetzen konnten. Das mag Geschmackssache sein, aber es lohnt sich beispielsweise einmal der Vergleich zwischen einer Orgel von Weigle wie Tumlingen oder ähnlichen Instrumenten von Steinmeyer mit einer Walcker-Orgel dieser Jahre. Wer wirklich unvoreingenommen herangeht, der wird zugeben müssen, daß das doch noch ein etwas andere Dimension ist.


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