Auch "Bachifizierung" der ev. Liturgie möglich

Dulzian @, Samstag, 22. Oktober 2011, 17:36 (vor 5434 Tagen) @ Tabernakelwanze
bearbeitet von Dulzian, Samstag, 22. Oktober 2011, 17:40

Bei aller Liebe zu Bach, aber bei mir darf es durchaus auch was anderes sein, gerade beschäftige ich mich mit Frescobaldi, Scheidemann und Cabecon. Zum Ewigkeitssonntag kommt bei mir gerne Buxtehudes contrapunktisches Meisterwerk "Mit Fried und Freud ich fahr dahin" und das anschließende "Klaglied" dran. Dauert auch länger, wird vorher mit dem Pfarrer abgesprochen, der freut sich darüber.

Naja, ein Dogma ist es bei mir auch nicht, mehr oder weniger nur J.S.Bach zu spielen, es hat sich bisher so ergeben ... ;-)
Von Buxtehude habe ich leider bisher nur das C-Dur Präl.+Fuge+Chaconne Buxw137, gespielt (hat mich aber auch tief beeindruckt).

Falls am Ewigkeitssonntag auch Abendmahl sein sollte, würde ich evtl. noch das Schübler-Trio "Wachet auf, ruft uns die Stimme" herauskramen - ist ja eigentlich für den Abschluß des Kirchenjahres prädestiniert. Oder evtl. "O Mensch bewein dein Sünde groß" aus dem Orgelbüchlein. Je nachdem, welcher Traurigkeitsgrad gewünscht wird -:), obwohl ich bis jetzt noch gar nicht weiß, ob überhaupt Abendmahl ist (also die weitere Option damit da wäre, neben Eingangs- und Ausgangsstück im ev. Gottesdienst ein Literaturstück unterzubringen).

Schade übrigens, dass ich zwar email-Anfragen bekam wegen Zusendung der beschriebenen "bachifizierten" Liturgiestücke, aber sonst keiner hier darüber schreiben will, vielleicht gäbe es ja noch weitere Stücke von Bach, aus denen man mit mehr oder weniger Eingriffen Liturgiestücke schnitzen könnte...


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