Bach in jedem Gottesdienst!

Dulzian @, Freitag, 21. Oktober 2011, 15:57 (vor 5435 Tagen) @ 3rd_astronaut
bearbeitet von Dulzian, Freitag, 21. Oktober 2011, 17:14

Warum verwendest du *ausschließlich* Werke von J. S. Bach?

Weiß ich auch nicht, wahrscheinlich weil ich bisher keine schönere Orgelmusik gefunden habe... :-)

Ein bisschen wird die "Ausschließlichkeit" aufgeweicht durch ein paar Stücke von Mendelssohn und Brahms während des Abendmahls oder den Hochzeitsmarsch von Mendelssohn als mein Standardstück beim Einzug einer Trauung.

Oder es liegt an den hohen Investitionskosten der Noten, alle 11 NBA-Bände von Bärenreiter, nach und nach einzeln angeschafft, nachträglich in Leinenbindung gebracht, was sich auf immerhin ca. 700,-€ zusammengeläppert hat und sich dann ja amortisieren muß. ;-)

Die Sache bei mir ist so, dass ich den Gottesdienst als Chance und Podium nutze, mir nach und nach weitere Stücke von Bach einzuverleiben und dort dann eben auch zu präsentieren. Im übrigen sitze ich an so einem Stück wie Fantasie und Fuge BWV537 mehrere Wochen lang (an der Passacaglia waren es mehrere Monate lang) bei täglichem Üben, und dazu meist zum Schluß noch eine Unterrichtseinheit, wenn es soweit steht und um den Feinschliff geht. Schreibe ich nur, dass nicht der falsche Eindruck entsteht, ich könnte sowas aus dem Ärmel schütteln.

Wenn ich meine ziemlich lange Wunschliste bzgl. Einstudierung von Bachorgelwerken abgearbeitet habe, wozu auch ein paar unvollendete Stücke gehören, die z.B. von Stocksmeier ziemlich gut zu Ende gebracht wurden, gehe ich dann gerne an andere Komponisten ran (Mendelssohn, Schumann, Brahms, evtl. Reger), sofern meine Lebenszeit reicht. Allerdings wartet auch ein schöner Flügel in meinem Wohnzimmer darauf, mehr bedacht zu werden (dort ist es übrigens fast ausschließlich Chopin).


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