Ehrlich - Hechenberger - Weise - Meier - Becker - Hiendl

MCVL @, Montag, 06. April 2026, 20:51 (vor 154 Tagen) @ MCVL
bearbeitet von MCVL, Montag, 06. April 2026, 22:41

Zu dem ganzen Thema habe ich wieder weiteres Material gefunden und stelle dazu morgen ein paar Scans ein.

Ganz eindeutig ist nun geklärt, daß Josef Meier die Firma Hechenberger übernommen hat, er firmierte in den 1920er Jahren noch als "Hoforgelbau Hechenberger - Inhaber Josef Meier" (mich würde interessieren, was da dann auf den Firmenschildern an den Spieltischen stand).

Von Hiendl habe ich ein schönes Briefpapier aus den späten 1930er Jahren gefunden, wo der Fokus schon sehr auf das Möbelhaus gelegt und das Gebäude in der "General-Kraus-Straße" (wie lautet der heutige Straßenname?) werbewirksam abgebildet wurde (seinerzeit benötigten sie noch keinen Otti dafür). Unten links wird dann auf den Orgelbaubetrieb hingewiesen, der sich immer noch in der Kleinen Messergasse befand.

Die Gründung der Firma Eisenbarth erfolgte offenbar im August 1945, Eisenbarth verschickte gedruckte Postkarten an verschiedene Pfarrämter, auf denen er auf seine Firmengründung hinweist.

Kurz danach hat auch Josef Hiendl ähnliche Postkarten versendet mit dem Hinweis, daß er weiterhin Orgelbau betreibe und sich Eisenbarth von ihm getrennt, aber keineswegs die Firma übernommen hat.

Um 1952 hat Hiendl dann den Orgelbau aufgegeben, Nachfolger wurde ein gewisser Otto Scheer, von dem ich bislang noch nie etwas gehört oder gelesen habe.

Und; wahrscheinlich ist nun auch geklärt, wo sich Ignaz Weises Werkstatt in Passau bis zum Umzug nach Plattling befand...

Wenn man die kleine Messergasse von der Domau aus hochläuft, war es das Eckhaus Messergasse/Höllgasse auf der rechten Seite südlich der Höllgasse.

Soweit für heute zu diesem interessanten Thema.

P.s. Hechenberger scheint schon 1903 wirtschaftlich zu kämpfen gehabt zu haben, wie aus einem Brief von Peter Griesbacher an die Kirchenverwaltung Roßbach hervorgeht.

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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)


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