Frühe Weise-Orgel - noch ein paar Gedanken und Ansätze

MCVL @, Mittwoch, 16. Juli 2025, 15:48 (vor 419 Tagen) @ ThoFi
bearbeitet von MCVL, Mittwoch, 16. Juli 2025, 17:14

Also: wenn Ignaz Weise 1864 geboren,ging eine Lehre ab 14 Jahren los, also 1878.
Wenn Maerz "15 Jahre" schreibt, wären wir bei 1892/93 für eine
Selbständigkeit, also nicht 1889.

Genau so sehe ich das auch. Nach Maerz war er vielleicht noch zwei oder mehr Jahre bei Hechenberger beschäftigt und dann sieht das auch viel plausibler aus mit einer Firmengründung um 1896/97 herum. Ich werde mich jedenfalls noch bemühen, die Bauakten zu der Orgel von Tacherting aufzufinden, das lag im Amtsbezirk Laufen an der Salzach und somit müsste sich der Schriftverkehr nunmehr im Staatsarchiv München befinden.
Sollte es sich, wie ich es vermute, bei Mangolding und Erlach um Fehlzuschreibungen handeln, wird meine Theorie noch weiter untermauert.

Vielleicht frage ich auch noch im Stadtarchiv Passau an, ob dort Gewerbeakten oder vergleichbares Material vorliegt. Das ist aber zumindest im süddeutschen Raum immer schwierig, da Orgelbau in Bayern wie auch in Württemberg zur damaligen Zeit ein sogenanntes "liberales" Gewerbe darstellte, das nicht als Handwerksberuf lief.

P.S. ist schon jemanden aufgefallen, daß auf dem Briefkopf im Frontenhausen-Thread "gegr. 1899" zu lesen ist? Soll es auch 1897 gewesen sein; 1889 halte ich definitiv für falsch.


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