Labialklarinette

MCVL @, Montag, 09. Juni 2025, 23:33 (vor 455 Tagen) @ Cremona
bearbeitet von MCVL, Dienstag, 10. Juni 2025, 00:57

Eine Sache - rückblickend auch auf den Fall "Faurndau" - macht mich nach langer Überlegung doch etwas stutzig.
Es wird immer Eberlein und Literatur aus dem Walcker-Hausverlag zitiert... und wenn dann Ergebnisse aus der Feldforschung dazukommen, die nicht in das Weltbild passen, wird alles unternommen, dagegen vorzugehen...

Zitiert sich da womöglich jemand selbst???

Belegen kann ich es natürlich nicht, aber der Verdacht drängt sich zunehmend auf und darüber kann sich jeder selbst eine Meinung bilden.

Und warum sollte ein Heinrich Conrad Branmann (welcher nach seiner glaubhaften Aussage jahrelang bei einem Hochkaräter wie Carl Gottlieb Weigle gearbeitet hat), dessen erhaltene Orgeln das beste Zeugnis für sein hervorragendes Können darstellen, mit seiner Fachkompetenz und seiner Praxiserfahrung nicht unabhängig von irgendwelchen Vorbildern eine Labialklarinette entwickelt haben (ebenso wie Jahn es laut "Eberlein" mehrere Jahrzehnte vorher getan hat)? Vielleicht sogar mit Blick auf die "WartungsUNfreundlichkeit" der lingualen Klarinetten von Blessing und Weigle?


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