Pfeifen in der Mitte ihrer Länge "enger" machen...

MCVL @, Samstag, 07. Juni 2025, 09:50 (vor 457 Tagen) @ Christoph

Danke!

Bei Supper (die Skizze, die ich im Kopf hatte, stammt tatsächlich aus "Die Orgeldisposition") ist der obere Aufsatz auch konisch ausgeführt, er bezeichnet diese Bauform als "Sonarklarinette".

Als Labialklarinette ist bei Supper die Konstruktion angeführt, wie sie sich in Würzburg im Baßbereich findet.

Jedenfalls scheinen diese Bauformen höchst selten ausgeführt worden zu sein, im süddeutschen Raum waren "Labial-Zungen" (was für ein Begriff) in der Regel Sammelzüge, so bei Weigle oder, wie wir herausgearbeitet haben, bei Weise.

Eine der wenigen "echten" Labialklarinetten stand bis 1985 in Rißtissen bei Ehingen in der dortigen Branmann-Orgel. Über deren Konstruktion ist leider nichts überliefert.

Hier die Supper-Skizzen:

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