Pfeifen in der Mitte ihrer Länge "weiter" machen...

Friedrich @, Freitag, 06. Juni 2025, 10:52 (vor 458 Tagen) @ oHo
bearbeitet von Friedrich, Freitag, 06. Juni 2025, 11:09

Ich verstehe immer noch nicht die hypothetische Physik der Sache.

Am Schwingungsknoten passiert nix. Deswegen befindet sich der bei Gedeckten am Deckel, da geht's nicht weiter. Am Labium ist immer ein Schwingungsbauch, dort ist Energie, die Luft schlägt um sich. An der Mündung einer offenen Pfeife ist ebenfalls freie Bahn dafür.

Grifflöcher von Flöten oder Überblaslöcher von Orgelpfeifen verlegen den Freie-Bahn-Punkt weg von der Mündung.

Warum also soll mehr Platz am Schwingungsknoten bei der Ansprache helfen?

Wenn ich auf einer Saite Flageolet spiele, dämpfe (nicht: greife) ich mit dem Finger den Teilungspunkt, der der gewünschten Tonhöhe entspricht, und produziere damit zwei, drei, viele simultane Schwingungsbäuche.

Sollte das größere Luftvolumen einen dämpfenden Effekt haben und den Schwingungsknoten so stabilisieren?


gesamter Thread:

 

powered by my little forum