Labialklarinette

MCVL @, Sonntag, 08. Juni 2025, 10:24 (vor 457 Tagen) @ Christoph
bearbeitet von MCVL, Sonntag, 08. Juni 2025, 10:28

Danke für deine umfassende Antwort.

Noch zur Ergänzung: ein ähnliches Register war schon in den 1870er Jahren bekannt, der Ulmer Orgelbauer Heinrich Conrad Branmann hat es 1875 in Rißtissen ausgeführt und in einem weiteren Kostenvoranschlag angeboten. Leider ist es mir bis jetzt nicht gelungen, etwas über die Konstruktion darüber herauszufinden.
In Rißtissen war es am Spieltisch angeblich nur als "Clarinette" angeschrieben.

Die Bandagen bei Weigle bestanden aus Leinenstücken, die in flüssigem Gips (ich könnte mir sogar vorstellen, daß das entsprechend dick angerührte Lötfarbe oder etwas in die Richtung war) getränkt wurden... und wurde auf diese Weise der unter gegebenen Verhältnissen möglichst stärkste u. vollste Ton erzielt (Clemens Edelmann im Abnahmegutachten zum Umbau Eglofs 1882).
Wie gesagt, waren meine privaten Experimente in dieser Richtung ebenfalls von Erfolg gekrönt.


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