Pfeife contra Digital

Schreipositiv @, Wetter, Samstag, 15. Juni 2013, 18:33 (vor 4821 Tagen) @ Hausorgler

Und käme man mit einer DO in dieser Dimension preislich nicht sowieso in Bereiche, wo man ebensogut eine gebrauchte 2-manualige PO anschaffen kann?


Im Falle Amstetten schon. Die Anlage dort hat etwa 240.000 Euro gekostet.
Siehe hier.

Gruß, Florian


Wenn man bereit und in der Lage ist, soviel Geld auszugeben, sehe ich aber den Sinn eines Surrogates nicht mehr. Für dieses Geld bekommt man schon ziemlich viel gebrauchte Orgel.

Und wo sollte man die in Amstetten hinstellen? Die echte Orgel darf nicht angefasst werden, obwohl sich laut einem Gutachten von Kuhn eine Restaration nicht lohnt und extrem teuer wär. Und woanders in der Kirche ist kein Platz für was Pfeifiges.
Und man darf sich auch nicht von irgendwelchen 30.000€ Orgeln bei Ladach in die irre führen lassen: Oben drauf kommen noch Ab- und Wiederaufbau sowie Transportkosten, technische Überholung sowie Neuintonation für den neuen Standort.
Ab 50.000€ bekommt man auch eine solide Digitale, zwar keine Luxusorgel, aber absolut ausreichend.


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