Pfeife contra Digital

Friedrich @, Samstag, 15. Juni 2013, 00:50 (vor 4822 Tagen) @ Hausorgler

Das wäre natürlich viel interessanter und spannender als Imitationsklänge. Nur fürchte ich, daß man mit solchen Experimenten nicht viel verkaufen würde. Die Hersteller würden das sicher machen, wenn sie da einen Markt sehen würden. Mit dem Nimbus "Pfeifenorgelklänge" tut man sich verkaufstechnisch sicher weitaus leichter, denn da wird eine etablierte Klanggewohnheit bedient.

Für neue, eigenständige Instrumente braucht man 1. kreative, experimentierfreudige und geistig bewegliche Musiker und 2. entsprechende Musiziergelegenheiten.

2. ist bei Kirchens selten, in manchen noch seltener als in anderen. Und zu 1. sage ich mal bloß: Dort, wo Elektronien im Moment so rumstehen – Kirchen armer oder uninteressierter Gemeinden mit kaputter oder gar keiner Orgel, Friedhofskapellen … –, dorthin zieht es ja die Spitzenabgänger der Kirchenmusikstudiengänge nun nicht gerade.

Gruß,
Friedrich


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