Reger op. 46 aus B-Haselhorst, war: Konzerthaus Wien, B. Haas, Hype und Schwarzbrot

MartinH, Dienstag, 22. Oktober 2024, 19:43 (vor 692 Tagen) @ link1907
bearbeitet von MartinH, Dienstag, 22. Oktober 2024, 20:22

Ist dort aber offensichtlich auch eine sehr trockene Akustik, die sich nach Verschwinden der Orgel hinter das Holzgitter laut Wikipedia nochmal verschlechtert hat. Und diese Aufnahme war ursprünglich dermaßen trocken, dass ich tatsächlich leicht verhallt habe, was man bei der Raumantwort nach lauteren Klängen durchaus auch deutlich hört, aber nun ja. Und ich musste auch die Stereobasisbreite künstlich deutlich vergrößern, was auch nicht ohne Artefakte geht. Auch jetzt bleiben immer noch genug techn. Wünsche offen (Frequenzgang Mikros etc.). Naja, sollte ja wohl nur ein Privatmitschnitt sein. Artikulationsmäßig hat er sich dieser Akustik schön angepasst, finde ich. Zwischendrin ist es himmlisch leise und die Direktheit stört dann keineswegs... Die kleine Arbeit war es mir auf jeden Fall wert. (In die Produktionen von dort (Buttmann, Bossert, s. Organ index) muss ich erst noch intensiver reinhören.)

Nachtrag: Apropos zu klein für große Werke: Straube spielte in Meiningen zur Einweihung auch op. 46, nur am Anfang statt wie hier am Schluss, wie Christoph in der Einführung erzählte. Durch diese bestenfalls mittelmäßige Aufnahme dürfte alles auch "kleiner" und eintöniger klingen als tatsächlich. So klein ist die Orgel ja auch wahrlich nicht.
Vielleicht schreibt Christoph ja selbst was "aus erster Hand' dazu.


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