Und dann kommt's ja noch darauf an...., war: Orgelkonzertprogramme

gk @, Dienstag, 23. Juli 2024, 12:37 (vor 783 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Hey, datt Fotto kenne ich! ;-)

Als jemand, der da war, kann ich den Eindruck bestätigen. Man kann sich über Details streiten, aber Lapwood ist eine exzellente Spielerin, die die Stücke musikalisch perfekt auf den Punkt bringt. Nur einmal (beim zweiten Britten) schien das Pedal ohne Registrierung zu sein (saß direkt neben dem Spieltisch), aber das scheint wohl ein gelegentliches Problemchen der Orgel zu sein, wie mir Dietmar Korthals verriet.

Die stilistische Fallhöhe zwischen der ersten Bearbeitung (irgendwas mit "Glocken von Notre-Dame") und dem deshalb nicht gespielten Alain ist natürlich hoch, zumal der perfekt zu dem Duruflé gepasst hätte. Bei dem hat Lapwood dann eine rührselige Geschichte erzählt, den originalen Hintergrund aber gar nicht beleuchtet. Das war schon ein Manko, das ich bekritteln würde.

ABER: musikalisch war (nicht nur) besagte Notre-Dame-Bearbeitung wirklich schön und sehr, sehr gut gespielt. Und die Präsenz und Ausstrahlung der Dame ist wirklich bemerkenswert. Nicht umsonst standen die Leute Schlange, die Bude war gerammelt voll. Und die Orgel: auch sehr, sehr schön. Farbenreich, schon kraftvoll aber nicht zu laut. Hat mir auch gefallen.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum