Walckerinnen im Schwabenland, CD Walcker Reinoldi Dortmund

link1907 @, Mittwoch, 06. November 2024, 15:50 (vor 674 Tagen) @ Orlos
bearbeitet von link1907, Mittwoch, 06. November 2024, 16:15

Bei Bornefeld-Orgeln habe ich stets das Gefühl, dass sie für "normale" Orgelmusik nicht recht taugen. Liturgisches Orgelspiel, Improvisationen, neobarocke Literatur lässt sich gut machen, auch die Gemeinde beim Singen zu unterstützen, klappt gut. Ich bin immer verdutzt, wie gut der Bass-Zink (u.ä.) eine Zungenstimme imitiert. Aber: Orgelmusik aus Barock, Klassik, Romantik klingt in meinen Ohren immer nach Bornefeld, nicht nach der jeweiligen Epoche. Das muss man mögen, um es (langfristig) zu ertragen.<

So sehe ich das auch.
Was soll man auf diesen Orgeln spielen? Seine eigenen Werke ja, aber wie schon gesagt, wer spielt die heute noch, bzw. will sie hören? Für die Orgelwerke von Bornefelds Zeitgenossen
ist keine Bornefeld-Dispo erforderlich. Ich nenne da nur mal den schon erwähnten David oder z.Bsp. Ernst Pepping (den ich im übrigen neben David auch sehr schätze) .
Vielleicht Rheda mit dem er wohl enger zusammengearbeitet hat?

Hier ein Video auf YouTube von seiner Dienstorgel in Heidenheim:


https://www.youtube.com/watch?v=xZmSPmAYrVY&list=PL0lrjAYdssbh6-M46S0hONS_oGojQ87I4...


Im Ernst, diese Orgel mit Reger vorstellen?
Thomas Haller sieht das Ganze doch auch sehr kritisch!
Noch eine Anmerkung zu den Werken für Chor von Bornefeld:
Im ev.Kirchenchor meiner Gemeinde gibt es noch Mitglieder die früher
Bornefeld gesungen haben, die sind froh und dankbar, das sie das nicht mehr müssen.


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