Walckerinnen im Schwabenland, CD Walcker Reinoldi Dortmund

Orlos @, Dienstag, 05. November 2024, 15:56 (vor 674 Tagen) @ MartinH

Ich finde, die Orgelbaufirmen mit ihren astronomischen Umsätzen in einer Nische der Nische können froh und dankbar sein, dass trotz der katastrophalen Lage der Kirchen und ihrer Leitungen immer noch immense Summen aufgetrieben werden können.

Hier steht "Umsatz" und nicht "Gewinn" – und das stimmt wohl auch: Orgelbauer werden nicht reich. Die Summen bei Orgelmaßnahmen wirken auf den ersten Blick hoch, andererseits werden neben den Materialkosten auch viele Stunden Arbeitslohn gebraucht. Ich finde, dass ein angestellter Orgelbauer erschreckend wenig verdient.
Was mich mehr irritiert, sind die Kosten bei Baumaßnahmen in Kirchen. Eine evangelische Gemeinde in der Gegend erhält gerade eine schlichte Rampe für Rollstuhlfahrer, ca. einen Meter Höhenunterschied. Das kostet 200.000 Euro. In einer anderen Kirche hat die leichte Vergrößerung der Empore mit ein paar längeren Balken 200.000 Euro gekostet.


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