Quintade statt Bordun

schnitgers.anderer.erbe, Donnerstag, 21. Juli 2011, 04:07 (vor 5527 Tagen) @ BourdonCéleste

In der Romantik findet man 16'-Quintaden in Nebenwerken, in Frankreich als Quintaton in den Positifs und Récits expressifs, in Deutschland in den Schwellwerken als Streicher-Stellvertreter.

Hallo Friedrich,

erlaube mir bitte eine Rückfrage, ich dachte, frz. "Quintatons" hätten mit einer "Quintade" zwar ihre grundsätzliche Bauart, aber klanglich nun wirklich gar nichts gemeinsam. Quintatons quinteln eben nicht, sind eher wie ein Zartgedackt, rund, fein, nicht dick - aber auch nicht kratzend/quintelnd. Ich hatte das mehr so verstanden, dass ein Quintaton eher das ist, was wir unter einem "Bleigedackt" verstehen würden, im Unterschied zu den frz. Bourdons, die bis c aus Holz und danach aus Metall mit weitem Röhrchen sind...

Viele Grüße
BC

Wunderschöne Verallgemeinerungen in Kombination mit dieser Terminologie...manche Frage würde sich durch Anhören guter (historischer) Instrumente und weniger unreflektierte Inhalation von "Orgelbewgungskram/-klang" auch selbst erledigen.


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