Rostock, Sankt Marien

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Sonntag, 06. Oktober 2024, 16:00 (vor 707 Tagen) @ untersatz32

Am 31. August endete die zweite Stufe des Planungs-Wettbewerbs für das Konzept einer neuen Orgelanlage in Sankt Marien.

Hier konkret geantwortet: Die Abgabefrist wurde einvernehmlich auf 23.9. 18:00 Uhr verlängert. Die finale Preisgerichtssitzung fand am 26.9. statt.
Und: "Neue Orgelanlage" - das ist ein Begriff, der im Falle einer Realisierung nicht richtig, aber wohl auch nicht völlig falsch wäre... - dennoch: Bitte Vorsicht damit!

Ich denke, unser Mann in Sarajewo - KBK - wird sicher zu gegebener Zeit berichten und informieren.

Danke für das Vertrauen!

Die Teilnehmer kennen den Spruch der Jury bereits. Ich habe erste Videoaufnahmen gemacht, um eine Art öffentlichkeitstauglicher Reportage veröffentlichen zu können. Der Protokollentwurf der Preisgerichtssitzung ist nahezu fertig.* Dieses Protokoll muss nach RPW 2013 auch den Teilnehmern ausgehändigt werden und auch sonst späteren Nachfragen juristischer Art standhalten können, mithin gut gemacht sein.
Mit einer Fachzeitschrift gibt es eine lose Vereinbarung, über das Wesen Planungswettbewerb an und für sich und anhand dieser Geschichte auch konkret zu schreiben - was ich aufgrund der gemachten Erfahrungen für sinnvoll hielte, denn dieses im Orgelbau noch fremde Werkzeug des Verfahrensrechts erfordert auf allen Seiten etwas und noch weitere Einübung.

Also: Ich denke, die kommende Woche bringt die Veröffentlichung, die ja dann auch gerade für uns hier, also das fachlich interessierte Publikum, echte Einblicke bringen soll. Momentan scheint mir, dass es nicht klug ist, die teilweise umfangreichen Texte zuzüglich Konstruktionszeichnungen genau so zu veröffentlichen, wie sie uns erreicht haben. Es wird noch eine Aufbereitung erfordern, die aber die wesentlichen Eckdaten und Eigenschaften der in manch inhaltlicher Hinsicht sehr unterschiedlichen Ausarbeitungen wiedergeben muss, ähnlich, wie bei einem Architektur- oder Städtebauwettbewerb.

Was ich sagen kann: Dass die drei Teilnehmer zur Elite des internationalen Orgelbaus gehören, haben sie mit ihren Arbeiten bewiesen. Und ich bin dankbar, dass uns diese Kompetenz trotz lächerlicher Aufwandsentschädigung - auch das eine Erkenntnis dieser Aktion - zur Verfügung gestellt wurde.

So weit okay?

*) Es war auch noch einiges Tagesgeschäft nebenbei, z. B. ein Chor-Orchester-Konzert....


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