Auftragsvergabe für Ausreinigung

Dorforganist, Donnerstag, 10. Juli 2014, 11:26 (vor 4496 Tagen)

Bei uns entwickelt sich zur Zeit ein kleines Problem um die im Jahr 2016 anstehende Ausreinigung unserer Orgel, und ich hätte gerne Ideen (ohne die bereits sattsam bekannten Klagen über OSVs zu wiederholen), wie man damit (bzw. das) konstruktiv umgeht:

Zum 25-Jährigen wollen wir unsere Orgel gründlich ausreinigen und dachten eigentlich, es sei mehr oder weniger selbstverständlich, diesen Auftrag dem Erbauer zu geben, da sowohl das Instrument als auch die Wartung immer zu unserer Zufriedenheit ausgefallen ist. Der Sachverständige unserer Diözese hat aber eine persönliche Abneigung gegen den Orgelbauer und empfiehlt eine kleine Werkstatt in der Nähe, von deren Qualität ich speziell im klanglichen Bereich nicht überzeugt bin.

Ich ging jetzt davon aus, daß es eine Entscheidung der Gemeinde sei, ggf. auf den Zuschuß der Diözese (der ohnehin höchstens 10% beträgt) zu verzichten - das Geld ist bereits gesammelt - und die Firma ihrer Wahl zu beauftragen, mußte mich aber belehren lassen, daß der Finanzausschuß der Diözese bei jedem Auftrag über 3000 EUR das letztendliche Genehmigungsrecht hat und sich sicher nicht über den OSV hinwegsetzen wird.

Ich habe einfach die Befürchtung, daß unsere Orgel nach der Nachintonation nicht mehr so gut klingt, wie wir sie kennen, und wüßte gerne, wie ich dieses Risiko vermeiden kann - vielleicht nach dem Motto: "Du hast keine Chance, aber nütze sie..."

Irgendwelche Ideen?


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