"das äußerst fragwürdige Modell des lokalen Kleinbetriebs"

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Montag, 02. Dezember 2024, 11:00 (vor 648 Tagen) @ Evacuant

das äußerst fragwürdige Modell des lokalen Kleinbetriebs durch angebliche Selbständigkeit der Ortskirchen


Wenn die einzelnen Ortskirchen nicht mehr als Arbeitgeber gelten können, wird es in vielen Bereichen für die Kirchenmusiker zappenduster. Es wird dann nämlich nicht mehr möglich sein, den Kirchenmusiker der Nachbargemeinde (gegen Honorar) für eine Vertretung, für eine Hochzeit, für das Continuospiel, für ein Orgelkonzert o. ä. engagieren zu können.

Diese Scherereien gibt es jetzt schon in den durch Fusionen entstehenden Großgemeinden.

Diese Beanspruchungen müssten im größeren Verbund bei gewisser Relevanz - also öfter vorkommend - halt in den Beschäftigungsumfang der einzelnen Kolleg:innen rein. Allein diesen und die Dienstbeschreibungen sauber zu gestalten, ist ja nicht ganz einfach und hätte schon vor langer Zeit entsprechend stark agierende Verantwortliche (Kreiskantoren, LKMD, MAV oder Verband etc.') erfordert, mehr noch aktuell. Diesbezüglich muss sogar ich von meiner optimistischen Sichtweise abrücken.

Die ev. Kirchenmusiker von M-V treffen sich einmal jährlich mehrtägig im Januar. Für die kommende Tagung ist Arbeitszeiterfassung ein Thema. Ebenso wie die Umsatzsteuerpflicht der Gemeinden geistert es ja schon länger umher, aber auch hier nähert sich anscheinend der Tag X. (Beides gilt ja meines Wissens im Prinzip schon, aber die Anwendung wurde verschoben, jedenfalls hier oben)


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