Les Grandes Orgues mystiques et JSB

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 31. Januar 2024, 09:41 (vor 938 Tagen) @ hintersatz

Ich denke, das ist nicht der Ort (und diese Musik entzieht sich aufgrund ihrer Wunderbarkeit dem auch ein wenig), hier deatilliertes Feedback zu geben. Aber doch:
Vielleicht solltest Du, auch wenn die Forianer es einzuordnen wissen, den Standard-Fußtext Deiner Postings ändern, denn das passt ja nicht zu deinem Orgelspiel.

Da ist ja doch auch "viel Schönes dabei". Aber wie gesagt, keine Details. Wollte man irgendwo wohlwollend rezensieren, könnte man sagen "Dem Interpreten ist seine Freude in der Beschäftigung mit Bachs Werk abzuspüren." Recht schöne Orgel, anscheinend. Die gesungenen Choräle unterstreichen eher das eben Gesagte.

Zu Bönig: Ich werde mich da auf keine Vergleiche einlassen. Ich habe aber im jüngsten Hausorgelkonzert kurz reingehört und insbesondere Bachs e-moll-Fuge. Da gibt es Generelles und ein bestimmtes Detail, welches ich bei Kolleg:innen gerne untersuche. Der Interpretations-Spielraum im Artikulatorischen ist ja in den letzten 100 Jahren sehr groß geworden, und Bönig spielt in einer Ecke des Raumes, in der ich nicht bin. Aber es gibt keine Wahrheit, das ist auch gut und sogar eine Freude.

Um auch selbst privat zu werden: Mein letztes intensives öffentliches Bach-Spiel war im Sommer 2023 in Bardowick und in Rostock kurz vor Jahresschluss die "Canonischen"...., mit einem nachmittäglichen Vortrag bei Kaffee und Weihnachtskeks vorab. Ein Grund für letztere Veranstaltung war abgesehen von dem Wunder des Werkes, dass selbst an meiner Dienstorgel insbesondere Trio-Registrierungen mit Bach gut hörbar und auch erstaunlich gut spielbar sind. Die Sehnsucht, einfach mal wieder schön Bach spielen zu könne, auch "Kleinigkeiten", wie eben mal Orgelbüchlein, ist inzwischen doch sehr groß.
Und ich hoffe, dass ich in den nächsten Jahren nochmal ein verbessertes/verändertes Instrument begrüßen kann, dass in dieser Hinsicht überzeugen MUSS.
Jetzt, wo meine Bach-Evangelisten aus Wiener Studienjahren fast alle verstorben sind, bleibt es wie für viele andere auch für mich dabei: Bach ist das Zentrum der Orgelmusik, wenn auch kein Alleinherrscher, und die Rostocker Orgel muss dies abbilden können.
Um in Deinem Stil zu schließen: How, ich habe gesprochen.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum