Voix humaine au Récit

Friedrich @, Montag, 30. Dezember 2024, 08:31 (vor 620 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Ich habe in einem anderen Beitrag geschrieben, was ich als Nichtspieler und mit einer Neigung zur Elektronikskepsis – jedenfalls in rebus organicis – darüber denke. Im Moment kommt mir aber etwas in den Sinn, was anzumerken ich damals keine Muße hatte:

Am Rieger-Vorschlag gefällt mir überhaupt nicht, dass er den Fehler zu wiederholen scheint, das Hauptwerk im tiefsten akustischen Loch zu belassen. Ich befürchte, das wird immer unschöne Folgen haben, sei es dann wegen der nötigen forcierten Intonation, sei es, weil die anderen Werke dann drumherumspielen müssen, dass sie eigentlich viel vorteilhafter platziert sind und schöner klingen dürfen. Bestimmt haben die Riegers das Können, das HW da rauszuintonieren, aber warum ohne Not auf einen entspannten HW-Klang verzichten? Zumal so ein akustisches Loch ein klassischer Platz für ein Récit wäre, das ja etwas entrückter klingen darf.

Tut mir leid, wenn ich da ein schon leicht angesammeltes Fass aufmache, ich wollte das nur mal loswerden.


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