Quinte umbauen - brauche Meinungen

Subkoppel II - I @, Freitag, 13. Mai 2011, 16:11 (vor 5594 Tagen) @ MichaelS

Mo-Ment!

Ich habe mich von vorneherein dafür verbürgt, dass die Orgel ihren Stil von 1964 behält und alle ab jetzt gemachten Veränderungen ausdrücklich reversibel gestaltet werden.

Dem schließe ich mich an wenn gewährleistet ist, daß ausgebaute Register oder andere Originalteile fachgerecht (auf Jahrzehnte !) so gelagert werden , daß sie vor Unbefugten geschützt sind (und nicht vom Posaunenchor "verkloppt" oder von den Pfadfindern verheizt werden können).

Die Vox Humana konnte ich bei uns in der Orgel verstecken und die Rasterlöcher sind mit Filz angepasst worden. So kann man ohne großen Aufwand den Originalzustand wieder herstellen.
Der Vorschlag der "reversiblen Änderung" kam erstaunlicherweise von einem "fremden" Orgelbauer. Die Orgelfirma aus deren Werstatt die Orgel stammt hätte, laut Angebot, ohne Skrupel die Pfeifenstöcke, Raster und Stellbretter komplett erneuert.

Was den typischen Zeit-Stil einer Orgel angeht, so war es doch in den 50er/60er Jahren so, daß aus Kostengründen (gerade bei kleineren Instrumenten) der Einbau mancher Register auf spätere Generationen vertagt wurde. Man tut dem Instrument also nichts Böses an, wenn man einen Prinzipalbass oder die eine oder andere Zunge hinzufügt.

Meint grüßend,
Subkoppel II - I


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