Quinte umbauen - brauche Meinungen

Subkoppel II - I @, Donnerstag, 12. Mai 2011, 16:43 (vor 5595 Tagen) @ MichaelS
bearbeitet von Subkoppel II - I, Donnerstag, 12. Mai 2011, 16:57

Ich selbst tendiere auch eher zum 2 2/3´, die unterste Oktave müsste man evt. gedeckt bauen, aber die Mischung 8´+4´ aus dem HW plus 8´+Quinte+2´ aus dem RP hat was kräftiges und zugleich unaufdringliches zur Begleitung einer mittelgroßen Gemeinde. Störend ist eben nur die Tiefe Lage der Quinte in 1 1/3´, die so überhaupt keinen Sinn macht und nur stört.

Ich würde bei dieser Disposition auch zum 2 2/3 tendieren, denn Prinzipal 2' und Scharf IV sind Klangkrone genug.
Anders sähe es aus, wenn der 2-Fuß eine Flöte oder wie bei uns ein Nachthorn wäre.

Ich ziehe nämlich eigentlich den Hut vor diesem Instrument, aber mit dem Quak aus 1984 kann ich nicht so ganz einverstanden sein - ich hätte für den Oktavbass auch nicht den Basszink sondern den Gedecktbass "geopfert", die Trompete ist fürs Pedal nämlich zu hell und ein Basszink würde diese "nach unten abrunden" und in den 16´-Bereich ziehen.

Da stimme ich voll zu. Leider wird der eher selten vorkommende Basszink in dieser Hinsicht völlig unterschätzt.

Noch ein Gedanke zum neuen Zungenregister. Muß es unbedingt eine "Vox humana" sein?
Dieses sehr "speziell" klingende Soloregister würde ich einbauen, wenn die Orgel schon mit ausreichend kräftigen Zungen gesegnet ist (was bei euch ja nicht der Fall ist).
Wenn das HW schon keine Trompete hat, würde ich im Positiv z. B. eine "tragende" Schalmey 8' (in halber Länge und wenn nötig gekröpft) einbauen.
Diese ist wesentlich stimmstabiler und vielseitiger einsetzbar (Gemeindegesang / Vor-Plenum), auch als Soloregister.

Gruß,
Subkoppel II - I

P.S.:
Habt ihr einen Tremulanten im Positiv?
Weshalb "Absenken der Pfeifenstöcke"?


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