Erweiterung oder status quo?

untersatz32 ⌂ @, Amriswil, Sonntag, 11. November 2012, 11:48 (vor 5107 Tagen) @ Friedrich
bearbeitet von untersatz32, Sonntag, 11. November 2012, 17:59

Wenn die Orgel, so wie sie ist, natürlich spitzenmässig ist, dann entweder Finger weg, oder halt - wie popoulcourouse auch vorschlägt - notfalls (!!) ein weiteres Werk als IV. Manual oder ankoppelbar, aber durchaus in abgemildeter/angepasster Weise zubauen.
An einer guten Neobarockorgel dann auch noch zusätzlich die Intonation komplett zu verschlimmbessern oder ganze Register auszutauschen, würde ich ablehnen.
(Bei mir an der Orgel sind Verschlimmbesserungen der 60er Jahre behutsam wieder zurückgeführt worden auf den Zustand der 30er Jahre - das ist was anderes).

Tolles Beispiel:
Karl-Schukin von '77 oder '79 in der Matthiasbasilika Trier.

SUPER Orgel, in etwas abgemildertem Neobarock mit vorsichtig romantischen Einsprengseln:
Herrliche Gemshornschwebung im SW, die Hohlflöte im HW durchaus solofähig, schöne Vox in der Box, 16-8-4 Batterie im SW (wenn auch mit einem nicht üblen Dulcian 16 als Basis), Untersatz 32 im Pedal - FINGER DA WEG!!!

Steht nur total blöd (vorne Seitenschiff rechts - wegen Konvent) - sie könnte bei Stellung auf Westempore den Raum wunderbar beherrschen/sich besser entfalten.
Alfred Müller ist ein kongenialer Organist und Verwalter dieses Instruments.

Wenn die Jena-Orgel also in DIESE Richtung geht: aufgepasst, bzw. behutsam vorgegangen...

Grüsse

Thomas

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Thomas Haubrich


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