Claviers de Resonnance, war: Man könnte sich ja mal wieder...

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Dienstag, 02. April 2024, 17:56 (vor 890 Tagen) @ Orlos

Für Rostock kam ich darauf, nicht um Register zu sparen, sondern die klangliche "hervorragende" Position der Seitenfelder auszunutzen für Manual- und Pedalregister.

Den Spareffekt würde man auch gerne mitnehmen, aber tatsächlich punktet der Gedanke mit der Ausnutzung dieser Position(en) im Gehäuse, die für ein (Groß)Pedal allein eine Verschwendung wären.

Übrigens hat mir Orlos vor Jahren schon prophezeit, dass ich im zweistelligen Bereich Entwürfe anfertigen würde. So ist es inzwischen auch gekommen!
Einen Entwurf mit Datei-Datum vom Dezember 2020 möchte ich hier veröffentlichen - dachte ich mir doch, dass ich selbst schon den Resonnance-Gedanken irgendwo formuliert hatte.

Es war eine eher konservative Variante, die eden gegenwärtigen Zustand weitgehend behält. Lediglich das IV. Manual (SW) sollte ausgegliedert und ergänzt zu einer einzeltongesteuerten Chororgel werden. Wie die Datei erzählt, gab der zunächst angedachte Standort Nordempore (incl. diverser Kammern darunter) nicht genügend Raum her (jedenfalls im Sinne einer weitgehend unsichtbaren Orgel), so dass ich ihn auch als B-Variante nicht mehr weiter verfolgte.
Das Besondere: Der Entwurf enthält ein Resonnance-Klavier aus sechs Reihen, davon haben fünf bereits vorhandene Register zur Grundlage, gerade auch die etwas ordinär-kräftige alte Posaune 16'. Genau genommen ist es aber ein Auxiliar, da mit Einzeltonsteuerung ausgerüstet, um für alle Werke "Auffettungen" bereit zu stellen. Über die Aufstellung habe ich mir sicher Gedanken gemacht, ich erinnere sie aber nicht mehr.
Hier das PDF>

@stein: Das Unwort Zentralspieltisch kommt vor :D


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