Man könnte sich ja mal wieder...

Gast @, Montag, 01. April 2024, 14:17 (vor 891 Tagen) @ Orlos
bearbeitet von Gast, Montag, 01. April 2024, 14:26

Aufteilung:
I vorne rechts und links, damit auch gute Absprache als Pedalregister
II in der Mitte
III oben, evtl. Pedalregister davor im Prospekt
Großpedal hinten rechts und links (kann ruhig etwas "verschattet" sein)

Das Erinnert mich ein wenig an die Klaisine in Kristiansand:
Auch hier gibt es erstmal nur ein kleineres barocke Hauptwerk mit dem noetigsten, das Pedal ist hinterstaendig und sehr indirekt.
In den «Pedaltuermen» steht dann das Vierte Manual, welches aus dieser akkustischen «Poleposition» tatsaechlich mehrere Funktionen uebernimmt:
- Barockpedal (Zeichnung!)
- romantische Ergaenzung des HW
- Trompeteria
- Solo….
(Ansonsten waeren die aus Platzgruenden nur teilweise ausgebaute Suboktave im SW sowie die nicht durchkoppelnde Subkoppel im HW erwaehnenswert)
Ach ja: Bis auf die Oktavkoppeln ist die Orgel komplett mechanisch spielbar - macht halt nur keiner :-P


Du hast sehr viel Breite und Hoehe, aber eher wenig Tiefe (1,5m?) und akkustische Herausforderungen - bekommt du da z.B. Ueberhaupt ein ausgewachsenes Schwellwerk mit 17 Registern auf einer Lade unter?
Ich denke, dass man bei dir - selbst mit «nur» 55 Registern - im klassischen Werksprinzip nicht wirklich weiterkommt.
Unabhaengig wie man es jetzt nennt oder es umsetzt: selbst bei deiner ueberwiegend mechanischen «Kernorgel» wird man schon ein wenig querdenken muessen…

Ps: Ich finde es schwierig, aus Dogmatik auf eine reine Mechanik zu setzen - dafuer hat dein Projekt eigentlich zu viele Zielkonflikte!
Zumindest Loesungen wie Barker oder analog-elektrische (Oktav-)Koppeln sollten wohl auch im «Kern» moeglich sein?

Nb: Sorry! Der fehlerhafte Link ist jetzt korrigiert :-)


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