Frauenkirche Dresden: Samuel Kummer gekündigt

Residual, Mittwoch, 10. Mai 2023, 00:54 (vor 1266 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
bearbeitet von Residual, Mittwoch, 10. Mai 2023, 07:53

"...Nun kritisierte der Richter unter anderem, dass Kummer als Arbeitnehmer nichts auf die Abmahnungen erwidert habe. ..."

Das ist leider ein riesiger Fehler, der auch einem noch so hoch angesehenen Künstler nicht passieren darf - es sei denn, er kann es sich leisten.

Als mein Dekan aufgrund von Gerüchten, wonach ich zweimal die Mikrofonanlage der Kirche sabotierend manipuliert hätte, eine völlig unberechtigte Abmahnung in meiner Personalakte platzierte, bin ich dagegen sofort mit Unterstützung des LKMDs und der Mitarbeitervertretung vorgegangen und habe verlangt, dass der Dekan entweder die Beschuldigungen mit Beweisen untermauerte, was er aus angeblichen Gründen des evangelischerseits überhaupt nicht verankerten Beichtgeheimnisses nicht wollte, oder aber sämtliche Beschuldigungen aus meiner Personalakte unverzüglich zu entfernen hätte.
Ebenso verlangte ich die sofortige Tilgung dieses völlig unberechtigten Vorwurfs aus sämtlichen Akten und Tagebüchern der Kirchengemeinde.
Der Dekan musste in allen Punkten meinen Forderungen nachkommen, das Arbeitsverhältnis war und blieb aber aufgrund des nachtragenden Dekans bis zum Auslaufen meines Zeitvertrages unversöhnlich zerrüttet.
Am Ende sitzt jeder Beamte gegenüber Angestellten am längeren Hebel, weshalb ich diese Unterteilung besonders in der Kirche in Mitarbeiter verschiedener Klassen komplett ablehne und verachte.


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