Koblenz, ehem. E.-Seifert-Orgel (1930) in St. Joseph

Solcena ⌂ @, Dienstag, 11. September 2018, 23:32 (vor 2980 Tagen) @ tombecher
bearbeitet von Solcena, Dienstag, 11. September 2018, 23:49

Hallo Solcena,

vielen herzlichen Dank für die Disposition.
Ein paar Kleinigkeiten habe ich anders in Erinnerung:

Im II. Manual gab es m.W. keinen Violon 16 sondern Quintatön 16. Dann gab es ganz sicher auch noch eine Vox humana 16 (möglicherweise Oktavauszug).

Im Pedal gab es ganz sicher auch eine Septime 4 4/7

Es gab alle Normal-, Sub- und Superkoppeln, sowie eine Melodiekoppel im I. Man (Oberoktave nur in der Sopranstimme).

Außerdem hatte die Orgel vor ihrer Teilzerstörung durch einen Bombentreffer 1945 auch ein oder zwei "Effektregister": Marimbaphon und Harfe oder sowas ähnliches.

Das II. und das III. Manual standen übrigens in (gemauerten!) Kammern unterhalb der Fensterrosette, die dadurch frei blieb, und waren separat schwellbar. Die Jalousien öffneten zum größten Teil nach oben, ins Turmgewölbe! Das hatte einen phänomenalen Effekt.


Hat irgend jemand der Foristen vielleicht noch andere Quellen zur originalen Disposition, oder gar Fotos ?

Viele Grüße,
Thomas

Hallo Thomas,

ich sehe gerade, dass im Organindex die Dispo der alten Josefsorgel nun mit 75 Registern eingetragen ist, weiterhin gibt es dort Bilder von der alten Orgel sowie ihrem Spieltisch.

Das sollte ja dann eher hinkommen als die im Bösken / Fischer / Thömmes wiedergegebene. Demnach - Quelle Seifert-Archiv - heißt der 16‘ in Manual II Viola ;-)

LG
Martin


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