Neue Orgel für Wiesbaden, St. Bonifatius

Contrebasson 32' @, Wien, Dienstag, 16. September 2025, 14:17 (vor 354 Tagen) @ VoxCoelestis
bearbeitet von Contrebasson 32', Dienstag, 16. September 2025, 14:29

Nachhaltigkeit wird gegeben sein, wenn die alte Orgel wo anders ihren Dienst tut.
40 Jahre ist ja auch nicht nichts.
Wenn man sich im Hintertaunus anstrengt, wird man es dort sicherlich schaffen. Zwar nicht morgen und nicht mit Klais und nicht mit freifahrenden Spieltisch auf der Überholspur, aber aus eigener Anstrengung. Das gibt der Sache eine ganz besondere Note.


40 Jahre finde ich für ein solches Instrument nicht besonders viel. Da reden wir doch gerade im Orgelbau von ganz anderen Zeitspannen - insbesondere auch immer wieder gerne genannt zur Abgrenzung gegenüber rein digitalen Instrumenten. Sicherlich wurden in der Entstehungszeit auch Materialien verwendet, deren Eignung sich im Nachhinein gar nicht oder in großen Teilen nicht bestätigt hat, aber auch hier gab es doch weit "schlimmere" Zeiten als die 80er-Jahre?

Ich denke, man sollte die Kirche hier mal im Dorf lassen. Beim aktuellen Instrument wurde viel Pfeifenwerk aus der Seifert-Orgel wiederverwendet, es war kein reiner Neubau und scheinbar gab es damals gewisse Restriktionen, die zu teilweise suboptimalen Lösungen führten. Oder sind die digitalen Zubauten anders zu erklären? Mir fehlt ehrlicherweise aber auch ein Gespür für die generelle Qualität von Mayer-Orgel aus dieser Zeit.

Wie auch immer, ich bin sehr irritiert über den Diskussionsverlauf sowie die verbale Vehemenz so mancher Äußerung in diesem Thread und kann daher die Reaktion von Johannes Schröder gut nachvollziehen. Schade.


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