Transkriptionen - Anna Lapwood in Köln

SpanischeTrompete @, Samstag, 19. Juli 2025, 23:33 (vor 413 Tagen) @ Orlos

Wie machst Du das, spielst Du aus gedruckten Noten, die Du gekauft hast? Oder arrangierst Du selbst? Oder improvisierst Du über die Themen?

Zum Teil arrangiere ich die Stücke vorher, zum Teil spiele ich direkt aus Klaviernoten (und mache mir vorher Gedanken). Das hängt immer davon ab, wie kompliziert die jeweiligen Stücke sind.

Aus den Klaviernoten direkt habe ich z.B. "Comptine d'un autre été, l'après-midi" ("Die fabelhafte Welt der Amelie") oder das Harry-Lime-Thema ("Der Dritte Mann") gespielt. Für "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" und "Probiers mal mit Gemütlichkeit" hatte ich nur ein Lead Sheet, das reicht aber bei den Titeln auch vollkommen aus, die Begleitung ist da relativ gerade durch, so als ob es ein NGL wäre. Und den Walking Bass beim Dschungelbuch schreib ich mir nicht extra hin...

Für andere Stücke habe ich viel in den Klaviernoten ergänzt, weil die verfügbaren Klavierarrangements arg vereinfacht sind, z.B. bei "Gladiator" oder es an der Orgel einfach vielviel zu tun gibt, z.B. bei "Conquest of Paradise".

Und für einige Stücke habe ich auch ausführliche Orgelnoten geschrieben, z.B. für "Der einsame Hirte" (aus dem Film "Kill Bill") oder "Star Wars". Da geht es einfach nicht anders, weil Stimmen auf der Orgel anders aufgeteilt werden können/müssen als im Klavierarrangement.

Ein Teil der Vorbereitung ist am Ende dann noch, dass ich mir eine Playlist mit den "Originalen" zusammenstelle und die Stücke im Alltag höre, um sie quasi "ins Ohr" zu bekommen.


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