Anna Lapwood in Köln

3rd_astronaut, Samstag, 19. Juli 2025, 22:33 (vor 413 Tagen) @ Orlos

Die Sendung habe ich mir vollständig angehört. Sie spielt hervorragend, aber das Programm ist ziemlich "dünn". Diese Filmmusik-Übertragungen funktionieren alle irgendwie ähnlich, das ermüdet schnell. Über die Gigout-Toccata habe ich mich gefreut, auch wenn das kompositorisch kein anspruchsvolles Stück wäre. Ich fände es schön, wenn sie das begeisterte Publikum auch mit "richtiger" Orgelmusik konfrontieren würde. Die Mischung macht's; bei anderen Konzerten als dem vom BR mitgeschnittenen gibt es wohl mehr "seriöse" Musik.
(Bevor ich jetzt als erzkonservativ gesteinigt werde: Ich spiele auch sehr gerne die Star-Wars-Bearbeitungen.)

Ich habe es auch ganz angehört. Einiges fand ich ebenfalls "dünn" -- wahrscheinlich insbesondere dann, wenn ich den zugehörigen Film nicht kenne. Das "Fluch-der-Karibik"-Medley hat mir gefallen. Ihre aufwändige, nächtelange Vorbereitung zahlt sich aus, die Klangregie ist toll (die Tontechnik im Nürnberger Fall sicher auch, wie schon bemerkt wurde).

Aber das ist ja nichts Neues. Wahrscheinlich ist sie nicht die "Über"-Organistin für die meisten hier, und der Hype nicht ganz nachvollziehbar. Was ja nicht schlimm ist.


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