Anna Lapwood in Köln

Solcena ⌂ @, Mittwoch, 16. Juli 2025, 09:10 (vor 416 Tagen) @ Poupoulcorouse
bearbeitet von Solcena, Mittwoch, 16. Juli 2025, 09:44

Natürlich ist das beste Werbung für Orgel allgemein! Wenn von den gestern Abend „bespielten“ 10.000 Personen nur 50 auch künftig gelegentlich Orgelkonzerte besuchen, wäre doch schon ein positiver Effekt da.

Es wird kein Brautpaar daraus den Anspruch konstruieren, bei der Trauung in einer Dorfkirche mit pfurztrockener Akustik ohne jeden Nachhall von einem durchschnittlichen Organisten an einer unterdurchschnittlichen Gebrauchsorgel „Interstellar“-Transkriptionen gespielt zu bekommen und sich damit der gleiche Effekt wie im Kölner Dom ergibt. Und wenn, dann lassen sich diesbezügliche unrealistische Erwartungen ganz leicht argumentativ bzw. durch eine Demonstration vor Ort widerlegen. ;-)

Ich glaube nicht, dass es AL primär um Ruhm geht. Wenn bei Diskussionen in den Sozialen Medien Organisten, die dort selbst vertreten sind und Aspekte ihres privaten und beruflichen Lebens posten, ihr den Hype in den Sozialen Medien vorwerfen bzw. dass sie diese eben äußerst erforderlich bespielt, wird die Diskussion schon reichlich lachhaft bzw. absurd.


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