Orgeln in den "Hauskirchen" ihrer jeweiligen Erbauerfirmen

Rolf @, Mittwoch, 18. Juni 2025, 16:22 (vor 446 Tagen) @ Contrebasson 32'

Volle Zustimmung, klanglich ist Bonn-Beuel ein Hochgenuss, über manches handwerkliche Detail ließe sich hingegen streiten ;) Man darf außerdem nicht vergessen, dass sie auch viel historisches Material, insbesondere von Kuhn, beinhaltet. Entsprechend konnte man nicht immer so flexibel sein bzgl. Mensuren, wie es dein Text womöglich manchem suggeriert. Was aber hier wohl kein Nachteil war ;)

Was die handwerkliche Ausführung angeht, gebe ich dir vollkommen Recht. Für Orgelwilli stand seinerzeit die Klanglichkeit absolut im Vordergrund. Außerdem sollte die Orgel bezahlbar sein. In der Gemeinde liefen zu dieser Zeit ein Reihe von anderen Baumaßnahmen, als die alte Orgel endgültig ihren Geist aufgab.
Die in 1977 von Orgelwilli zufällig in einer Annonce entdeckte und zum Verkauf stehende Kuhn-Orgel (20 Register) von 1882 im schweizerischen La-Chaux-de Fonds wurde erworben und bildete zusammen mit 9 Registern aus der alten Beueler Klais-Orgel den Grundstück für das heutige Instrument. Der Orgelprospekt der Kuhn-Orgel bildet übrigens auch das Grundgerüst für den heutigen Beueler Prospekt!


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