Orgeln in den "Hauskirchen" ihrer jeweiligen Erbauerfirmen

Evacuant, Samstag, 14. Juni 2025, 14:24 (vor 451 Tagen) @ Cmcmcm1

...ließe sich vermutlich beliebig fortführen

Ja, da würden mir aus dem Stand mindestens zehn weitere Beispiele einfallen. Mir erschließt sich nur der Sinn einer solchen Liste nicht.

Interessanter sind tatsächlich Fälle, wo der Orgelbauer vor Ort nicht berücksichtigt wurde.

Natürlich kommt es auch vor, dass in der "Hauskirche" vor den Werkstoren keine Orgel derselben Firma steht. Entweder aus dem Grund, dass die Kirche bereits über eine ältere Orgel verfügt und keine neue Orgel errichtet wurde, manchmal aber erhielt tatsächlich auch eine andere Firma den Zuschlag, obwohl die Firma vor Ort bereits zum Zeitpunkt des Neubaus existierte.

In Grünwald St. Peter und Paul hat man sich 1983 für Rieger entschieden, und das, obwohl der Orgelbauer Hubertus Graf von Kerssenbrock zu dieser Zeit bereits im Geschäft war und seine Werkstatt im sogenannten "Schweindlhof" sogar so nahe zur Kirche liegt, dass sie sogar im Kartenausschnitt auf Organindex zu sehen ist.

Das ist durchaus nachvollziehbar; man wollte wohl eine solide Orgel haben. Was Kerssenbrock andernorts abgeliefert hat, war ja teilweise unter aller Kanone.


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