Orgeln in den "Hauskirchen" ihrer jeweiligen Erbauerfirmen

Cmcmcm1 @, Ottobrunn, Samstag, 14. Juni 2025, 14:00 (vor 450 Tagen)
bearbeitet von Cmcmcm1, Samstag, 14. Juni 2025, 14:04

Wenn eine Kirchengemeinde schon zufällig eine Orgelbaufirma vor der Haustür hat, dann liegt es im Falle anstehender Neubauten nahe, dass die jeweilige Firma in der "eigenen" Gemeinde meist den Auftrag erhält.

Hier mal eine unvollständige Liste:

Klais (Bonn-Castell)
Mayer (Heusweiler)
Ahrend (Leer-Loga)
Steinmeyer (Oettingen)
Eule (Bautzen)
Frenger & Eder (Bruckmühl)
Rieger (Schwarzach)
Späth (Ennetach)
Heinz (Schiltach)
Jann (Allkofen)
Walcker (Ludwigsburg)
Stockhausen (Linz am Rhein)
Jehmlich (Dresden)
Lübeck (Kemper)
Ladegast (Weißenfels)
Link (Giengen an der Brenz)
Vleugels (Hardheim)
Sandtner (Dillingen an der Donau)
Sauer (Frankfurt (Oder))
Rühlmann (Zörbig)
Sebald (Trier)
Seifert (Kevelaer)
Seifert (Köln-Mannsfeld)
Simon (Landshut)
Weigle (Leinfelden-Echterdingen)
Weise (Plattling)
Reiser (Biberach)
Rensch (Lauffen am Neckar)
Haerpfer (Boulay)
Stöberl (München-Perlach) (Die Firma befand sich direkt auf dem südlichen Nachbargrundstück der Kirche)

...ließe sich vermutlich beliebig fortführen


Natürlich kommt es auch vor, dass in der "Hauskirche" vor den Werkstoren keine Orgel derselben Firma steht. Entweder aus dem Grund, dass die Kirche bereits über eine ältere Orgel verfügt und keine neue Orgel errichtet wurde, manchmal aber erhielt tatsächlich auch eine andere Firma den Zuschlag, obwohl die Firma vor Ort bereits zum Zeitpunkt des Neubaus existierte.

In Grünwald St. Peter und Paul hat man sich 1983 für Rieger entschieden, und das, obwohl der Orgelbauer Hubertus Graf von Kerssenbrock zu dieser Zeit bereits im Geschäft war und seine Werkstatt im sogenannten "Schweindlhof" sogar so nahe zur Kirche liegt, dass sie sogar im Kartenausschnitt auf Organindex zu sehen ist.


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