Orgeln in den "Hauskirchen" ihrer jeweiligen Erbauerfirmen

Cmcmcm1 @, Ottobrunn, Samstag, 14. Juni 2025, 17:25 (vor 450 Tagen) @ Friedrich
bearbeitet von Cmcmcm1, Samstag, 14. Juni 2025, 17:29

Das finde ich auch das Interessante an der Liste: Welche Frage beantwortet sie? Und das ist doch wohl: Was will ein Orgelbauer in der Kirche in fußläufiger Entfernung zeigen?

Genau! Wobei es in der Tat nicht alles Vorführinstrumente sind, wie die oben beschriebene Liste zeigt.

So spielte z.B. die Mayer-Orgel in Heusweiler eine eher untergeordnete Rolle als Vorführinstrument, ist sie doch auch hinsichtlich ihrer Disposition eher durchschnittlich. Diesen Rang der Vorführorgel nahm (und nimmt durchaus immer noch) die vier Jahre später fertiggestellte Orgel in Lisdorf ein. Im Direktvergleich zu Mariä Heimsuchung Heusweiler ist sie aber auch ungleich repräsentativer. Auch ein Wechsel des Intonateurs hat bei Mayer ab Mitte der 80er klanglich zu einem enormen Sprung nach vorne geführt.

Nur bei dem wunderschönen neuen Gehäuse hatte sich ein Fehler in die Proportionen eingeschlichen, weshalb die äußeren Harfenfelder sehr breit und die Lücken zwischen den Prospektpfeifen etwas groß ausgefallen sind.


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