Eine Ausgebaute Sub ? - v Reiz der Superkoppel (Steinmeyer Landshut)

FranzS., Samstag, 15. März 2025, 00:54 (vor 542 Tagen) @ fluteceleste
bearbeitet von FranzS., Samstag, 15. März 2025, 01:13

Das ist tatsächlich ungewöhnlich. Es gibt aber zumindest eine Beschreibung in der Musica Sacra aus 1908, die das bestätigt (daher stammt der Vermerk im Oindex auch). Ob es tatsächlich so ist, oder nur ein Druckfehler (oder gar Desideratum des Revidenten [image] ) weiss ich aber nicht. Auffällig ist allerdings, dass das Kontra-C sogar zweimal erwähnt wird, und darüberhinaus auch noch die 80 Töne. Müsste man mal hin. Franz?

[image]

Oh je, diese Orgel ist leider nicht komplett spielbar, zumindest ist das mein jüngster Stand (späte 2000er). Die pneumatische Setzeranlage funktioniert allerdings wie ein moderner Setzer. Ob die Koppeln ausgebaut waren, weiß ich jetzt nicht mehr so genau. Interessant ist ein Register das mit "Symmetrie" beschriftet ist, hab lange gerätselt was das soll. Es war wirklich nur ein Schalter, der der Symmetrie zu Liebe da ist.
Das Klangbild der Orgel ist eher zurückhaltend und muffig, hat mich nicht überzeugt. Schöne Einzelstimmen gibt es natürlich.
Ob das II. Manual überhaupt ein Schwellwerk ist, kann ich auch nicht zu 100% sagen. Ich tendiere dazu, dass es möglicherweise keinen Schwellkasten gibt. Das Crescendo ist glaube ich ein Tritt, soweit ich mich erinnere.
Eine spannende Steinmeyer von 1936 gibt es in der frühbarocken Jesuitenkirche. Genau an dem Tag, an dem ich die Orgel besuchen hätte können, wurde die Kirche wegen Baufälligkeit gesperrt; war 2006, glaube ich. Den genauen Stand dieser Orgel kenn ich leider nicht zur Zeit.
Die mit Abstand wertvollste Orgel dieser Zeit in Landshut ist die schon erwähnte Weise-Orgel in Seligenthal!


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