Vom Reiz der Superkoppel, war: Weise in Pfarrkirchen

elias.orgel, Montag, 24. Februar 2025, 13:04 (vor 561 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Selbst unsere Orgel bekam im 1907 angefügten SW eine ausgebaute Oberoktave....
ein komplettes SW (beides pneum. Kegellade) mit 16.8.8.8.8.8.8.8.8.4.4.Prog.Schf.16.8.4 und Superoctavausbau.

Die Akten sprechen allerdings von 61 Tönen für die Windlade, und es wird zwar ausdrücklich eine "Octavkoppel" berechnet - 61 Töne wäre aber nur C-c4.

Eine eigene Klaviatur bekam das neue SW nicht, es wurde wohl mit einem der anderen Manuale verbunden.


Das finde ich hoch interessant...
Ein Ausbau um "nur" 7 Töne könnte ja durchaus Sinn machen (Standard Windladen wie Du schreibst)

Bei einigen DigitalOrgeln gibt es, quasi umgekehrt, den Effekt, dass Oktavkoppeln vorhanden sind, diese aber eben nicht (wie es ja technisch höchst einfach wäre)
über die gesamte Klaviatur auch Klänge erzeugen
sondern
die TranspositionsGrenzen (zB -6/+5 HT) "einhalten" was zu Sub bis FIS und Super bis f3 führt und mbunnmMn vollkommen unsinnig ist...

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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...

... für Gott


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