Neue Orgel mit 36 Registern - ohne Pedalkoppeln

ArnezN, Dienstag, 04. November 2014, 09:48 (vor 4388 Tagen) @ Orlos

Nunja, es kommt immer auf den Standpunkt, bzw. die eigenen Vorlieben an. Mir fällt bei dieser Disposition nur ein "Endlich mal wieder ein vernünftig besetztes Pedal." Mir fehlen bei fast allen aktuellen Neubauten die Pedalregister ab 4' aufwärts sowie alles, was transparente Farbe in den Ton bringt.
Eine "meiner" beiden Orgeln ist eine Janke von 1969, III/P/28. Hier gibt es ein soärlich besetztes Hauptwerk, ein zu vernachlässigendes "Bruswerk" (urspünglich ausschließlich Chamadewerk), und ein jeweils gut besetztes Hauptwerk und Pedal, letzteres natürlich mit Mixtur, 16' und 8'-Zunge. Ich benutze die Pedalkoppeln so gut wie nie, auch wenn ich gerne mal mit den Farben der Orgel spiele. Ganz anders bei meiner Furtwänglerin (1861, II/P/23): Hier muss ich ständig koppeln, das das Pedal mit 16', 16' (Posaune), 8', 4' eher schwach besetzt ist. Zudem gibt es nur eine Koppel HW/P. Da ist man doch recht schnell an Grenzen. Ich spreche übrigens nicht vom konzertanten Gebrauch, sondern von der sonntäglichen, meist improvisierenden Praxis.

Achja, bei beiden Orgeln gibt es übrigens wenig technische Probleme. Wenn, dann sind es die Koppeln, die Ärger machen :-)

Viele Grüße,
Arne


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