Rolf Dietrich Claus, Zur Echtheit von Toccata und Fuge d-Moll BWV 565

Wolfgang Gourgé @, Samstag, 24. Mai 2014, 01:19 (vor 4542 Tagen) @ Manuel
bearbeitet von Wolfgang Gourgé, Samstag, 24. Mai 2014, 01:25

Die Klaviersonate war zuerst da.

Nebenbei gesagt: die Fuge von z.B. BWV 541 ist durchgängig vierstimmig, während die in BWV 565 ziemlich oft (ich würde sogar sagen, in der Mehrheit ihrer Takte) in einstimmige Läufe ausartet. Das allein spricht doch schon gegen Bach.


....ich weiß, ich wiederhole mich mit diesem Link, aber trotzdem.....

Ich warte ja nur auf den ersten Musikwissenschaftler, der uns darüber belehrt, daß die Widor-Toccata gar nicht von Widor ist. "Beweis": in keinem anderen Stück von Widor gibt es eine von Anfang bis Ende durchgehende Sechzehntelkette. Das alleine spricht doch schon massiv gegen Widors Urheberschaft. Wahrscheinlich ist sie von einem seiner talentierten Schüler, vielleicht ja Vierne, wer weiß...oder Dupré....

;-),
Wolfgang....


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