Heike Ittmann, Auferstehungskirche D-Oberkassel

Flûte harmonique, Donnerstag, 22. Mai 2014, 22:44 (vor 4547 Tagen) @ Wolfgang Gourgé

Hallo Forum,

10. Oberkasseler Orgelfrühling, 21.05.2014, Auferstehungskirche Düsseldorf-Oberkassel, 4. Konzert - Deutschland: Heike Ittmann.

D wie Deutschland, hatte sich Heike Ittmann (Kantorin in Lampertheim, Organistin am dortigen Dom) gedacht: Alle Kompositionen des Konzerts standen in d bzw. D. Es ging los mit Buxtehude Toccata in d BuxWV 155. Sehr schön die Agogik, die Abgrenzung der einzelnen Abschnitte, die Tempi.

Mit BWV 565 ging es weiter. “Gar nicht von Bach” sei das Stück, hatte Ittmann in ihren kurzen, prägnanten Einführungsworten gesagt, “Wohl aber von einem sehr begabten, leider noch unbekanntem Schüler”.


....gibt's dieses Gerücht also immer noch.....woher hat sie ihre Erkenntnis? Wer sollte zur Bach-Zeit so etwas komponiert haben, um dann a) weder in Erscheinung zu treten noch b) irgendwie sonst als Komponist aufgefallen zu sein? Höchstgradig unplausibel, das. It's really Bach, nobody else.

fest überzeugt:
Wolfgang

Der Meinung bin ich ebenfalls. Es haben sich ja in der Forschung auch Fragen hinsichtlich einer "Originalversion" gestellt. Egal ob historisch haltbar oder nicht: interessant ist diese Fassung für Violine solo, gespielt von Maxim Vengerov, allemal.


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